• “Wir sind alle 129a!”

Kurzer Überblick über die Geschichte der §§ 129, 129a, 129b StGB und ihre Anwendung gegen die radikale Linke Videounterstützter Vortrag von Jan Steyer (Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Greifswald) mit anschließender Diskussion

  • Street Art Workshop

In dem Workshop geht es um alles was die Stadtbunter macht. Wir erzählen euch etwas über die Geschichte von Graffiti und Street Art und über die rechtliche Situation sowie Vorsichtsmaßnahmen um sich nicht erwischen zu lassen. Anschließend wollen wir selber alles ausprobieren: Graffiti, Sprühschablonen, Aufleber, Paste Ups, Add Busting, Kreide, Farbbomben, Transparente… eurer Kreativität sind keine grenzen gesetzt!

  • Demo 1×1

…verhalten auf Demos, davor dabei danach… damit ihr unsere Fehler nicht wiederholen

  • Layoutworkshop

Wolltest du schon immer mal nen’ Flyer oder ein Poster machen? Hattest aber nie die technischen Voraussetzungen und das passende Wissen? Im Layout Workshop haben 10 Leute die Chance einen Einstieg in gängige Programme, Design-Grundlagen (Typographie, Farbmanagement etc.) und Umsetzungen (Druckmöglichkeiten etc.) zu erlernen.

  • Out of Action – Emotionale Erste Hilfe

Politische Aktivitäten geht oft mit dem Erleben gewalttätiger Situationen einher, die zu einem Psychischen Trauma führen können. Dies ist kein privates Problem der Betroffenen, sondern eine Methode staatlicher Repression, der wir etwas entgegen setzen wollen.
In unserer Veranstaltung werden wir erzählen, wie es zu einem Trauma kommen kann, woran ein Trauma zu erkennen ist und Möglichkeiten im Umgang damit aufzuzeigen.

  • Gentrifizierung

Mediaspree oder Schanzenviertel sind nur zwei Beispiele für Gentrifizierung. Und unschwer zu erkennen ein bedeutendes Themenfeld der (radikalen) Linken. Der Vortrag befasst sich zum einen mit der Wissenschaftlichen Theorie der Gentrifizierung, zum anderen versucht er ein Überblick über die Protestformen gegen Gentrifzierung zu geben.

  • Ich habe doch nichts zu verbergen. Ein Workshop zum Thema Überwachung und Datenschutz

Durch wen und mit welchem Ziel wird überwacht ? Welche Folgen hat Überwachung? Wie können Menschen sich vor Überwachung schützen? Mit diesem Workshop möchten wir mit euch die Gefahren von Überwachung und den zunehmenden Verlust unserer Privatsphäre erarbeiten und diskutieren. Internet, Handy, Chat, SMS, Mail, das zweite ‘Ich’ im Web 2.0.- wir alle nutzen technische Hilfsmittel zur Kommunikation. Doch wie funktioniert das eigentlich? Gerade weil die Kommunikation oft nicht greifbar abläuft, sondern hinter vielen Datenbergen hin und her fließt, ergeben sich neue Möglichkeiten der Überwachung und Kontrolle. Und das wollen wir uns mal anschauen. Mit anschaulichen Methoden beleuchten wir die Funktionsweise des Internets und des E-Mail-Verkehrs. Wir zeigen die erschreckende Entwicklung der Überwachung und Einschränkung der Freihheitsrechte der vergangenen Jahre auf und schauen in die Zukunft. Vor allem aber möchten wir Euch auf Schutzmöglichkeiten hinweisen. Denn politisches Engagement braucht Freiräume! Eine konkrete Möglichkeit wollen wir Euch vorstellen: Die Verschlüsselte Mailkommunikation als technische Lösung zum Schutz vor Überwachung stellen wir greifbar und unkompliziert dar. Außerdem bekommt ihr die Crypto-CD (http://cryptocd.org/), die eine Schritt für Schritt-Anleitung zum verschlüsselten E-Mail schreiben enthält. Damit ihr euch gleich nach dem AJUCA in euren Gruppen und zur Planung eurer Aktivitäten sicher austauschen könnt. Denn Privatsphäre ist erhaltenswert- nicht nur auf dem Klo!

  • Wie viel Nazi steckt in Deinem Bioessen?

Nazistrukturen engagieren sich immer offensiver in den Bereichen der Umweltbewegung und positionieren sich demzufolge auch klar gegen Grüne Gentechnik, denn Umweltschutz ist Heimatschutz. Diese Veranstaltung bietet einen Einblick hinter die Kulissen brauner Ökos, die nicht nur auf Parteiebene zu beobachten sind, sondern auch vereins- und agrarökologische Strukturen betreffen, um somit immer mehr in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Diese Verflechtungen können dazu führen, dass unser „bewusster“ Konsum von Bionahrungsmitteln mitunter von braunen Ökobauer und –bäuerinnen stammt.

  • Pradal Serey; offensive Selbstverteidigung

Um neben dem politischen Input auch ein bisschen Abwechslung und sportliche Betätigung in den Campalltag zu bringen, wollen wir während des Workshops “Pradal Serey” Grundlagen der kambodschanischen Kampfkunst vermitteln. Es erwartet euch ein abwechslungsreiches Training, in dem Koordination, Gleichgewicht und Reaktionsschnelligkeit gefordert werden. Außerdem erhaltet ihr einen kurzen Einblick in die Geschichte dieser traditionellen Sportart, die eng mit dem Muay Thai verwandt ist.

  • Schweinezuchtanlage/ internationale Landwirtschaft

In Alt Tellin im Landkreis Demmin will ein Investor die größe Ferkelzuchtanlage Europas bauen. Es geht um die Hintergründe zur geplanten Anlage sowie den Widerstand gegen diese.

  • Situationistische Internationale

“Die Revolution ist aufs neue zu erfinden – das ist alles.”

Zwar existierte die Situationistische Internationale nur 15 Jahre (1957-1972) lang und hatte in dieser Zeit gerade einmal 70 Mitglieder. Jedoch war ihr besonderes Verhältnis von Kritik und Praxis für die revolutionären Entwicklungen um 1968 herum von großer Bedeutung. Besonders für den revolutionären Umgang mit künstlerischen Mitteln, Architekturkritik, Sprache und Stil hat diese neo-communistische “Theoretiker- und Experimentatorengruppe” Maßstäbe gesetzt. Wer waren die Leute in dieser Gruppe? Wie haben sie gedacht und was haben sie gemacht? Lässt sich davon heute noch etwas gebrauchen?

Neben der Einleitung in die Geschichte und die Begriffe der Situationist_innen kann zu einem weiteren Termin auf dem Camp die Diskussion fortgeführt werden. Ebenso besteht die Möglichkeit einige Filme von Situationisten wie Guy Debord zu zeigen.

Negator ist Teil des Autorenkollektivs Biene Baumeister Zwi Negator, dessen beide Bändchen “Situationistische Revolutionstheorie. Eine Aneignung” beim Schmetterling Verlag in der Reihe theorie.org erschienen sind.

  • Organisation in Kleinstädten

Im Rahmen von unter anderem 3 kleineren Rollenspielen werden verschiedene klassische Szenarien durchgespielt, die in selbstorganisierten linken Jugendgruppen im ländlichen Raum häufig zu Problemen führen. Die Teilnehmer_Innen werden mit diesen konfrontiert und müssen unter Zeitdruck Entscheidungen treffen. Im zweiten Block werden die gemachten Erfahrungen gemeinsam unter die Lupe genommen und mit der Realität abgeglichen. Dabei sollen Handlungsmöglichkeiten analysiert und an die Hand gegeben werden. Ziel ist es darüber hinaus Ideen zu besprechen die eine effektive Vernetzung in kleinstädtischen Bereichen möglich machen.

  • Anarchismus
  • Vernetzungsworkshop
  • Nazistrukturen in MV
  • Atarmanen
  • Demotraining
  • warum Vegan?


  • weiterhin sind angedacht Veranstaltungen zu den Themen:

Kickboxen und Selbstverteidigung für Frauen, emanzipatorischer Einlass, Einstieg in das Thema Antisexismus & Antisexistische Räume, Genderthematik, Projekt Hilde, Organising, Siebdruck, Argumentationstraining, Organsiation von Konzerten/ Festivals, Kapitalismuskritik/ Krise, Abortion Democracy, “What are words worth?”…

Zusätzlich zum geplanten Programm wird es vielfältige Möglichkeiten, Räume und Leute geben, um selber was auf die Beine zu stellen! Bringt Ideen und Material mit!